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Verhandlungsvorschau des Amtsgerichts Osnabrück 03. KW 2022

Presse

Amtsgericht Osnabrück

- Pressestelle -

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3. Kalenderwoche

17.01.2022 – 21.01.2022

Auswahl von öffentlichen Sitzungen

beim Amtsgericht Osnabrück

17.01.2022

13:00 Uhr

Saal 8

gegen

X (Melle)

wegen Verstoßes gegen das BtMG (Melle)

Schöffengericht:

Vorsitzende: Richterin am Amtsgericht Dr. Sinn

50 Gramm Marihuana als Provision für eine Verkaufsvermittlung von einem halben Kilo BtM erhalten?

Dem heute 47 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, im Januar 2021 an zwei gesondert verfolgte Personen, die laut Anklage eigentlich Marihuana bei ihm kaufen wollten, einen Verkauf von 500 Gramm des Betäubungsmittels durch einen Dritten vermittelt zu haben. Hierfür soll er nach erfolgreicher Durchführung eine Provision über 50 Gramm Marihuana erhalten haben. Anlässlich einer späteren Durchsuchung in der Wohnung des Angeklagten sollen weitere 223 Gramm Marihuana aufgefunden worden sein.

Zu diesem Termin hat das Gericht einen Zeugen geladen.

19.01.2022

09:00 Uhr

Saal 8

gegen

X (derzeit JVA Lingen)

wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls u.a.

Schöffengericht:

Vorsitzende: Richterin am Amtsgericht Dr. Sinn

Zweifach Wohnungseinbruchsdiebstahl begangen?

Dem heute 27 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum Januar bis Februar 2021 in zwei Privatwohnungen eingebrochen zu sein. Dabei soll er jeweils u.a. Bargeld gestohlen haben, im ersten Fall auch Schmuck und Elektronikgeräte.

Ferner wird dem Angeklagten vorgeworfen, in drei Fällen Waren von geringem Wert aus Lebensmittelgeschäften gestohlen zu haben.

Zu diesem Termin hat das Gericht vier Zeugen geladen.

19.01.2022

09:00 Uhr

Saal 4

gegen

X (Melle)

wegen Vollrausches u.a. (Osnabrück u.a.)

Schöffengericht:

Vorsitzende: Richter am Amtsgericht Kelle

Im Vollrausch gefährliche Körperverletzungen begangen und Widerstand geleistet?

Dem heute 24 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, im Oktober 2019 Rauschgift in unbekannter Menge zu sich genommen zu haben. In einem hierdurch hervorgerufenen Zustand der Schuldunfähigkeit durch Aufhebung der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit soll der Angeklagte zunächst aufgrund von Herz-Kreislauf Problemen den Notruf gewählt und nach Eintreffen der Rettungskräfte sich mit einem Messer zunächst selbst verletzt haben. Hieraufhin sollen die Rettungskräfte die Flucht ergriffen haben. Der Angeschuldigte soll sodann seiner damaligen Lebensgefährtin mit dem Messer Verletzungen an der Wange zugefügt haben und daraufhin die Rettungssanitäter mit dem Messer verfolgt haben, wobei er sinngemäß „Ich mache euch alle“ gerufen haben soll. Im Anschluss soll der Angeklagte seiner damaligen Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind weitere Verletzungen zugefügt haben. Daneben soll er im Besitz einer halbautomatischen Faustfeuerwaffe und im Besitz von Munition gewesen sein, ohne eine Erlaubnis hierüber zu verfügen.

Zur Aufklärung der Taten hat das Gericht 8 Zeugen und einen Sachverständigen geladen.

Kontakt:

RiAG Christian Koch

Telefon: 0541-315-2297

Telefax: 0541-315-6621

E-Mail: Christian.koch3@justiz.niedersachsen.de

Artikel-Informationen

erstellt am:
13.01.2022

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