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Verhandlungsvorschau des Amtsgerichts Osnabrück 15. KW 2025

Presse

Amtsgericht Osnabrück

- Pressestelle -

Terminvorschau für die Presse

15. Kalenderwoche

07.04.2025 – 11.04.2025

Auswahl von öffentlichen Sitzungen

beim Amtsgericht Osnabrück

07.04.2025

09:00 Uhr

Saal 7

gegen

X (Melle)

wegen Besitz von kinderpornografischen Inhalten (Melle)

Schöffengericht:

Vorsitzender: Richter am Amtsgericht Dr. Brauch

Kinderpornografische Bilder auf USB-Stick gespeichert?

Der 40 Jahre alte Angeklagte soll im Zeitraum von Dezember 2022 bis Januar 2024 auf einem USB-Stick insgesamt 83 kinder-pornografische Dateien gespeichert haben, die er zuvor aus dem Internet heruntergeladen haben soll.

Zu diesem Termin hat das Gericht einen Zeugen geladen.

09.04.2025

09:00 Uhr

Saal 4

gegen

X (Osnabrück)

wegen Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt u.a. (Osnabrück u.a.)

Schöffengericht

Vorsitzender: Richter am Amtsgericht Dr. Brauch

Keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt?

Der Angeklagte im Alter von 27 Jahren soll in den Jahren 2020 bis 2022 als Inhaber eines Handwerksbetriebes mehrere Arbeitnehmer nicht zur Sozialversicherung angemeldet haben und Lohnzahlungen nicht bzw. unvollständig in der Lohnbuchhaltung erfasst haben. Insgesamt soll er der zuständigen Krankenkasse Gesamtsozialversicherungsbeiträge von ca. 140.000 € und Lohnsteuer in Höhe von ca. 35.000 € vorenthalten haben.

Zu diesem Termin hat das Gericht einen Zeugen geladen.

09.04.2025

13:00 Uhr

Saal 7

gegen

X (Osnabrück)

wegen versuchten Raubes (Osnabrück)

Jugendschöffengericht

Vorsitzender: Richter am Amtsgericht Dr. Hune

Vergeblich Bargeld gefordert?

Der 28 Jahre alte Angeklagte soll im Februar 2022 im Schlossgarten von zwei jungen Mädchen/ Frauen Bargeld gefordert und seiner Forderung Nachdruck verliehen haben, indem er eine Zeugin festgehalten und ergebnislos deren Jacken- und Hosentasche durchsucht haben soll.

Zu diesem Termin hat das Gericht zwei Zeugen geladen.

11.04.2025

10:30 Uhr

Saal 12

Zivilgericht

Vorsitzende: Richterin am Amtsgericht Wessels

Detektei zur Observation der Ehefrau beauftragt?

Die Klägerin behauptet eine Detektei zu betreiben und verlangt die zu zahlende Vergütung für einen Auftrag zur Observation der Ehefrau des Beklagten wegen vermeintlich ehewidrigen Verhaltens.

Der Beklagte behauptet, es sei eine geringere Vergütung vereinbart gewesen. Zudem sei vereinbart gewesen, dass an zwei Tagen Fotos und Videoaufnahmen vom „Schritt und Tritt“ seiner Ehefrau angefertigt werden sollen, was nicht erfolgt sei. Insgesamt sei der geschlossene Dienstvertrag sittenwidrig und unwirksam.

Zur Verhandlung hat das Gericht keine Zeugen geladen.

Artikel-Informationen

erstellt am:
01.04.2025

Ansprechpartner/in:
Frau Damaris Fleige

Amtsgericht Osnabrück
stellvertr. Pressesprecherin
Kollegienwall 29/31
49074 Osnabrück
Tel: 0541/315-2278

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