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Verhandlungsvorschau des Amtsgerichts Osnabrück 09. KW 2026

Presse

Amtsgericht Osnabrück

- Pressestelle -

Terminvorschau für die Presse

9. Kalenderwoche

23.02.2026 – 27.02.2026

Auswahl von öffentlichen Sitzungen

beim Amtsgericht Osnabrück

23.02.2026

13:00 Uhr

Saal 11

Zivilgericht

Vorsitzender: Richter am Amtsgericht Koch

PKW bewusst mit Mängeln verkauft?

Der Käufer eines PKWs verlangt von dem Verkäufer die Rücknahme des PKWs und die Rückzahlung des gezahlten Kaufpreises in Höhe von 3000 €. Der Kläger meint, er sei zur Anfechtung des Kaufvertrages berechtigt. Der Verkäufer habe ihn arglistig getäuscht und Mängel an dem PKW verschwiegen.

Der PKW sei von der Vorbesitzerin am 29.10.2024 mangelfrei durch den TÜV gebracht worden. Er, der Kläger, habe den Wagen am 20.07.2025 von dem Beklagten erworben. Daher müsse der Beklagte den Mangel an dem PKW verursacht haben und zwar habe er den Partikelfilter manuell und unsachgemäß durchstoßen. Der Wagen sei nicht fahrbereit. An sich hätte die Motorkontrollleuchte aufleuchten müssen, so dass davon auszugehen sei, dass die Anzeigeinstrumente manipuliert worden seien.

Der Beklagte behauptet, er habe den Wagen nicht von der Vorbesitzerin, die der Kläger benennt, gekauft. Er habe weden den Partikelfilter durchstoßen, noch die Anzeigeinstrumente manipuliert.

Zu diesem Termin hat das Gericht keine Zeugen geladen.

25.02.2026

09:00 Uhr

Saal 4

gegen

X (z. Zt. JVA Lingen)

wegen Körperverletzung u.a. (Osnabrück)

Schöffengericht:

Vorsitzender: Richter am Amtsgericht Dr. Brauch

Diverse Zweiräder entwendet und berauscht Unfall verursacht?

Der 36 Jahre alte Angeklagte soll im Zeitraum von März bis Juli 2025 etliche Straftaten begangen haben.

Er soll zwei Fahrräder, zwei e-Bikes und drei Pedelecs entwendet haben. Bei dem Versuch des Diebstahls eines weiteren Fahrrades soll er von einem Zeugen angesprochen worden sein, den er sodann mit einem Messer bedroht haben soll.

Mit einem Pedelec soll er unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln gegen einen PKW gefahren und anschließend zu Fuß vom Unfallort geflüchtet sein. Bei seiner Flucht soll er verfolgt worden sein und versucht haben, seinen Verfolger mitttels eines Steinwurfs zu treffen. Außerdem soll er einen weiteren Verfolger geschlagen und versucht haben, ein Fahrrad für die Flucht zu entwenden, bis er letztlich festgenommen worden sein soll.

Zu diesem Termin hat das Gericht acht Zeugen geladen.

27.02.2026

08:30 Uhr

Saal 12

Zivilgericht

Vorsitzende: Richterin Jannaber

Eskalierte ein Nachbarschaftsstreit?

Die Parteien waren Nachbarn. Der Kläger verlangt von den Beklagten die Zahlung eines Schmerzensgeldes. Der Kläger behauptet, es hätte schon länger Streitigkeiten gegeben. An dem Tattag soll ein Beklagter zunächst Beleidigungen geäußert haben. Dann soll der Kläger durch alle drei Beklagten geschlagen worden sein, unter anderem mit einem Staubsaugerrohr und einer Hantel.

Die Beklagten wiederum behaupten, die Aggressionen seien von dem Kläger ausgegangen. Dieser habe beleidigt und geschubst. Die anderen Familienmitglieder wären daher lediglich zur Verteidigung hinzugekommen. Der Kläger wäre rückwärts über seine eigene Hantel gestolpert und nicht damit geschlagen worden.

Zu diesem Termin hat das Gericht drei Zeugen geladen.

Artikel-Informationen

erstellt am:
17.02.2026

Ansprechpartner/in:
Frau Damaris Fleige

Amtsgericht Osnabrück
Pressesprecherin
Kollegienwall 29/31
49074 Osnabrück
Tel: 0541/315-2278

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