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Verhandlungsvorschau des Amtsgerichts Osnabrück 24. KW 2021

Presse

Amtsgericht Osnabrück

- Pressestelle -

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24. Kalenderwoche

14.06.2021 – 18.06.2021

Auswahl von öffentlichen Sitzungen

beim Amtsgericht Osnabrück

14.06.2021

09.00 Uhr

Saal 8

gegen

X (derzeit JVA Hagen)

wegen Betruges im besonders schweren Fall (Osnabrück)

Schöffengericht:

Vorsitzende: Richterin am Amtsgericht Dr. Sinn

Versprochene Arbeiten nicht ausgeführt?

Dem heute 39-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, sich im Mai 2020 auf eine Anzeige der Geschädigten über das Internetportal eBay gemeldet und angeboten zu haben, ihren Pool zu sanieren. Für die geschuldeten Arbeiten soll er den Lohn im Voraus und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen weitere Zuwendungen von der Geschädigten erhalten haben, ohne dass er die Absicht hatte die Arbeiten auch tatsächlich durchzuführen. Durch die Taten soll der Angeklagte Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von mehr als 3.000,- Euro erlangt haben.

Zur Aufklärung der Taten hat das Gericht eine Zeugin geladen.

14.06.2021

10.30 Uhr

Saal 8

gegen

X (Osnabrück)

wegen Raubes u.a. (Osnabrück)

Schöffengericht:

Vorsitzende: Richterin am Amtsgericht Dr. Sinn

Smartphone unter Gewaltanwendung weggenommen?

Dem heute 33-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, in Februar und März 2020 die Wohnung des Geschädigten zweimalig aufgesucht und elektronische Gegenstände des Geschädigten (ein Tablet und zwei Smartphones) entwendet zu haben. In einem Fall soll er bei der Wegnahme eines Smartphones Gewalt angewendet haben.

Zur Aufklärung der Taten hat das Gericht fünf Zeugen geladen.

14.06.2021

11.00 Uhr

Saal 4

gegen

X (Osnabrück)

Y (Osnabrück)

wegen Betruges im besonders schweren Fall (Neuss und Düsseldorf)

Jugendschöffengericht

Vorsitzender: Richter am Amtsgericht Budde

Geld für unnötige Dachdeckerarbeiten kassiert?

Den heute 22- und 25-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum von Februar bis Oktober 2019 in zwei Fällen teilweise gemeinschaftlich handelnd die Geschädigten dahingehend getäuscht zu haben, dass die Dächer ihrer Häuser reparaturbedürftig seien, obwohl tatsächlich kein Reparaturbedarf bestanden haben soll. Für die durchzuführenden Reparaturarbeiten sollen die Geschädigten insgesamt mehr als 65.000,- Euro vorab an die Angeklagten gezahlt haben, wobei ein Großteil der Summe zurückgerufen werden konnte. In beiden Fällen soll nie die Absicht bestanden haben, Reparaturmaßnahmen an den Dächern vorzunehmen.

Zur Aufklärung der Taten hat das Gericht drei Zeugen geladen.

Kontakt:

RiAG Andreas Eienbröker

Telefon: 0541-315-2677

Telefax: 0541-315-6621

E-Mail: andreas.eienbroeker@justiz.niedersachsen.de

Artikel-Informationen

erstellt am:
10.06.2021

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